Im Rahmen eines Unternehmensbesuchs war die Wirtschaftsförderung Kreis Düren zu Gast bei der Gascogne Flexible Germany GmbH in Linnich. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen für das Unternehmen sowie die Perspektiven des Wirtschaftsstandortes.
Ein zentrales Thema war die Verpackungsreform der Europäischen Union, die bis 2030 weitreichende Veränderungen für die Verpackungsbranche mit sich bringen wird. Im gemeinsamen Austausch ging es insbesondere um die Anforderungen der neuen Regelungen und deren konkrete Auswirkungen auf die Unternehmen. „Die kommenden Veränderungen durch die EU-Verpackungsreform stellen die Branche vor große Herausforderungen. Umso wichtiger sind verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit“, sagt Erik Viossat, General Manager am Linnicher Standort.
Auch die Auswirkungen auf die Produktion wurden thematisiert. „Die neuen Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung werden auch unsere Produktionsprozesse und Abläufe verändern. Für uns bedeutet das, bestehende Prozesse zu überprüfen, technische Anpassungen vorzunehmen und unsere Produktion Schritt für Schritt auf die neuen Anforderungen auszurichten. Dafür brauchen wir vor allem ausreichend Zeit, klare Vorgaben und verlässliche Planungssicherheit“, betont Andreas Kurth, Produktionsleiter von Gascogne Flexible Germany.
Darüber hinaus standen die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und verschiedene Standortthemen auf der Agenda. Diskutiert wurden unter anderem die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit sowie die Voraussetzungen für einen attraktiven und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort. Abgerundet wurde der Besuch durch eine Werksführung mit spannenden Einblicken in die betrieblichen Abläufe und die Produktion von Gascogne Flexible Germany.
Der Unternehmensbesuch bot eine gute Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen aus erster Hand zu besprechen, Herausforderungen gemeinsam einzuordnen und den Austausch zwischen Wirtschaft und Wirtschaftsförderung weiter zu vertiefen.

